Gabriel I. P. is a son of Thoman PATSCHEIDER born in 1565 and of Barbara JOßIN. Unfortunately the lion coat-of-arms is missing. According to the book by Dr. Richard Patscheider "From Oberrhein to Etschquellraum" page Z32 Karl Degenhart kept the heraldic letter with him during his emigration on September 10th, 1927 to Shepton PA, B.28 USA! Karl Degenhart, born May 23rd, 1888 in Memmingen, (as a son of Martin Degenhart, born May 26th, 1855 and Albertine Degenhart, born Batscheider on April 4th, 1851, died May 1st, 1934), is not emigrated 1927, but on February 1923 from Hamburg. He arrived New York at March 7th, 1923 with the ship "Mount Clay". With him his three daughters Luise born September 25th, 1914, and the twins Anna Albertine and Martha born May 25th, 1916, all in Memmingen. His wife Franziska (Frances) Degenhart born Recla on October 20th, 1892 in Smarano in Südtirol (Italy), travelled on August 2nd, 1923 from Hamburg with the ship "Mount Carroll" to New York. On the passenger list is noted, that her uncle Eugene Beclar, Seppton, Pa, Box 16, has paid the sea passage. The last place of domicile was Lindau (Germany). For further information I would be much obliged! Mind you - I am only interested in whereabouts and naturally I do not lay claim to this heraldic letter! Unfortunately I do not find any starting point to Albertine Batscheider. I cannot integrate her somewhere. However this spelling corresponds to my knowledge that the line of descent of Patscheider is written with B! The text of the heraldic letter was published in the book "Vom Oberrhein
zum Etschquellraum" by Dr. Richard Patscheider - Page 162: Gabriel Padscheuders Primo Juny anno 1646/149 Gerichts Nauders Wappen mit Lehen Wir Ferdinand Carl von Gottes gnaden Erzherzog zu Österreich ...
bekenn und thuen kundt meniglich mit disem offenen Brief, daß wir gnediglich angesechen
wahrgenommen und betrachtet die Erbarkeit, guothe Siten, Tugendt und Vernunfft, damit
unser getreuer Gabriel Padscheüder Gerichts Nauders vor Unserer fürstlichen Person
beriembt worden, auch die unterthenigst gehorsamen Dienste, eo er Uns und Unserm loblichen
Hauß Österreich alß Unser Tyrolischer Landts Underthan, in dem Landaufboth und
Gerichts Beysaz bißher gehorsam willigist erzaigt und hinfürter nicht weniger zu
thuen underthenigist erbietig ist auch wol thuen mag und soll. Und darumben haben wir mit
wolbedachtem muoth, guotem Rath und rechtem ernst vermelten Gabriel Padscheüder, allen
seinen ehelichen leibs Erben und derselben Erbens Erben hernach beschribnes Wappen mit
Namen einen Schildt welcher überzwerch in zwey Teil abgetailt - als das under Roth oder
Rubin im grundt deßen ein grüener dreypüchleter Perg, der mitter die zwey aüßern
etwas überhöchent, das Oberthail des Schildts blau oder Laßurfarben, vor selbem grundt
ain mit der Spitzen über sich gewandter weiß oder silberfarbner Zwickhl ... im undtern
Veld auf beden äußern Picheln aufrecht steendt erscheint ein fürwerz zum sprüngen
geschickter Roter Löw mit offenem Rachen, Roth ausschlagender Zungen und zuruckh über
sich geworfnen Schwanz mit seinen vordern Pranckhen einen gelb oder goltfarben
sechseggeten Stern haltendt - der Underthail im Rothen weiß, der Oberthail im Weißen
Roth - in beiden obern Ecken des Schildts auch ain sechseggeter gelber Stern, auf dem
Schildt ain Stechhelm, zur linggen mit Roth und Weiß, zur Rechten aber Blau und gelber
Helmdeckhen und ainen Roth und Weiß gewundnen Pausch mit zweyen zurückfliegenden Pinden
geziret, ob welchem ain gleich wie undten im Schildt gestalter Rother Löwe mit einem
haltenden gelben Stern ... wie denn sollich Wappen und Cleinoth inmitten diß Briefs
gemahlen und mit farben eigentlich außgestrichen ist: von neuem gnediglich
verlichen und vergeben, verleih und gebe Ihnen ßolches auch alß Erzherzog zu
Österreich Incrafft von altersher habender Freyheit, Macht und Vollkchommenheit
wissentlich mit dißem Brief. Und mainen setzen und wöllen, daß nun hinfürder
vorgemelter Gabriel Padscheüder, alle seine ehelichen Leibserben und derselben Erbes
Erben obbeschriebenes Wappen un Clainoth haben, füeren und sich dessen in allen und yeden
ehrlichen und redlichen sachen zu schimpf und ernst, in sträußen, stürmen, kempfen,
gestechen, paniren Gezelt aufschlagen, Insigeln, Petschafften, Begrebnussen und sonst an
allen andern orthen und enden nach Ihren Ehren, Notdürfften, Willen und Wollgefallen
gebrauchen, auch all und jeglicher gnad, freyheit, Ehre Würde, Vortl, Recht und
Gerechtigkeit mit hochen und nidern Ämbtern und Lechen zu empfachen, zu haben zu halten
und zu tragen, in Geistlichen und Weltlichen Sachen und Handlungen wie andere des Heyligen
Römischen Reiches und Unsers Loblichen Hauses Österreich Fürstenthümber und Ire
Wappen- und Lehensgenoßleuthe es alles haben, derselben teilhafftig, würdig,
empfenglich, darfür tauglich, geschickt und guet sein, sich deren erfreuen, gebrauchen
und genießen sollen und mügen, meniglichs unverhindert ... This is an original extract from "Vom Oberrhein zum Etschquellraum" (published in 1967 by publishing house Robert Lerche, Munich) by Dr. Richard Patscheider page 162 and 163. The words naturally are difficult to read but you have to consider that at that time no spelling was existing and everything was written down by ear and by discretion of the writer.
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