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Adelheid Schuchter mit ihrem Mann Ferdinand PATSCHEIDER und den beiden ältesten Kindern Therese und Anton

   

Adelheit SCHUCHTER
              (Verh. PATSCHEIDER)

geboren 9.2.1854 in Pfunds, (Österreich)

Vater: SCHUCHTER Josef 1820-1886
Mutter:  MANGWETH Maria Magdalena 1823-1886

Heirat am 29.4.1878 in Pfunds mit Ferdinand PATSCHEIDER geb. 28.10.1849, Pradl bei Innsbruck

Kinder:
Therese P. geb. 1879 in Pfunds, heiratet Albin Redl aus Linz, +1961
Anton P. geb. 12.12.1882 in Berwag bei Reute
Richard P. geb. 17.12.1883 in Berwag bei Reute
Maria Magdalena P. geb. 1887 in Klausen, +1937 Hall i.Tirol
Ida P. geb. 9.8.1892 in Mayerhofen, +26.6.1964

gest. 11.12.1911 in Innsbruck

(Anm.d.Verf.: meine Ur-Großmutter immer väterlicherseits)

 

Bildergalerie:

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Adelheit Schuchter (Patscheider) und ihre Kinder: vlnr: Marie, Adelheid, Anton, Ida, Theres und Richard

Auszug aus der Chronik der Patscheider:

Ferdinand Patscheider (1848-1897) wird am 29.4.1878 mit Adelheid Schuchter (1854-1911) in Pfunds getraut. An der Seite des Försters Ferdinand wird ihr ein turbulentes Leben beschieden, da ihm als beamteten Forstmann immer wieder neue Dienststellen zugeteilt werden, heißt es immer wieder mit Kind und Kegel aufzubrechen. Diese vielen Stationen dokumentieren die Geburtsorte der fünf Kinder des Ehepaares:

- Therese, geb. 1879 in Pfunds, heiratet 1910 Albin Redl, Linz, Mutter von Gundl Janota.

- Anton, geb. 1882 und Richard, geb. 1883 in Berwang (Lechtal).

- Maria Magdalena, geb. 1887 in Klausen, wird Lehrerin in Sterzing, ein Nervenleiden bringt sie nach Hall i. Tirol, ab 1938 ist ihre Spur erloschen.

- Ida, geb. 1892 in Mayrhofen, Lehrerin, vermählt sich mit Heinrich Müller, Bühnenbildner in Bern (Sohn Berthold geb. 1923).

Ferdinand war als Förster gefürchtet, als Privatmann überall hochwillkommener Gast. Die Wilderer mussten sich vor ihm in acht nehmen, mit seiner Sangeslust, die er seinen Kindern vererbte, verschönerte er manches dörfliche Fest. Da die finanzielle Situation eines kleinen Staatsbeamten in der damaligen Zeit sehr angespannt war, entschloss man sich, die beiden ältesten Kinder Therese und Anton zu Tante Therese, der Schwester der Mutter zu geben. Diese war mit Dr. Niederleitinger, dem ältesten Wundarzt Österreichs in Rohrbach (O.Ö.) verheiratet. Das Ehepaar Niederleitinger hatte keine Nachkommen und so konnten die beiden Försterkinder bei ihren Pflegeeltern eine ausgezeichnete Erziehung genießen. Die ersten Gymnasialjahre finden wir Anton noch in Freistadt.

1897 stirbt Ferdinand in Mayrhofen im Zillertal, den Friedhof im Schatten der Kirche gibt es heute nicht mehr. Sein jüngstes Kind ist fünf Jahre alt, für Mutter Adelheid bricht eine Zeit der Entsagung und der Not an, aber dennoch, mit Gottes und der anteilnehmenden Mitmenschen Hilfe wird es möglich allen Kindern eine Ausbildung zuteil werden zu lassen. Die beiden Söhne können sogar ein Studium beginnen und erfolgreich abschließen.

Ende Chronikauszug (1988 von Mag. Giselheid Patscheider-Riedmann geschrieben)

 

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